Abkündigungen
 


Abkündigungen veralteter Technologien


Bestimmte Softwarefunktionen müssen manchmal zugunsten neuerer Funktionen aufgegeben oder grundlegend modifiziert werden, weil sich Technologien, Hardware, Betriebssysteme und gesetzliche Bestimmungen ständig ändern. Funktionen, die aufgegeben werden, sind im Folgenden gelistet. Bitte beachten Sie, dass eine Abkündigung in aller Regel nicht bedeutet, dass die Funktion sofort fehlt. Eine Abkündigung soll Ihnen die Möglichkeit geben, sich auf Wandel einzustellen und veraltete Technologien zu migrieren.

 
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FileMaker Runtime

Claris hat die Entwicklung und den Vertrieb von FileMaker Runtime nun endgültig eingestellt (siehe Abkündigung von 2019). FileMaker Runtime 18.0.3 ist daher die letzte Version, die wir zusammen mit Desktop Enterprise ausliefern können. Unter Windows 10, 8.1, 7 und macOS 10.15, 10.14, 10.13 können Sie Desktop Enterprise weiterhin problemlos mit FileMaker Runtime 18.0.3 ausführen. Auch unter macOS 12 und 11 kann FileMaker Runtime unseren Tests nach ebenfalls noch weitgehend problemlos ausgeführt werden. Da wir die Funktion von FileMaker Runtime auf neueren als den genannten Betriebssystemen jedoch nicht garantieren können, ist es möglich, dass wir die Auslieferung von FileMaker Runtime mit einer der nächsten Versionen von Desktop Enterprise einstellen müssen. 

LÖSUNG: Führen Sie Desktop Enterprise auf neueren Betriebssystemen mit FileMaker Pro aus. Eine kostenlose Trialversion von FileMaker Pro finden Sie auf unserer Downloadseite. Ausführliche Informationen zur Ausführung von Desktop Enterprise mit FileMaker Pro finden Sie in der Hilfe von Desktop Enterprise unter dem Stichwort "Ausführung mit FileMaker Pro". Lizenzen für FileMaker Pro erhalten Sie u.a. bei Claris oder bei eBay. Bei eBay erhalten Sie FileMaker Pro-Lizenzen (je nach Angebotslage) dabei oft günstiger als bei Claris. Suchen Sie dazu bei eBay nach "FileMaker Pro". Grundsätzlich empfehlen wir die Ausführung von Desktop Enterprise mit FileMaker Pro immer, da dabei, - neben der Unterstützung für neuere Systeme, wichtige, zusätzliche Programmfunktionen zur Verfügung stehen. 

FileMaker Pro 17

Desktop Enterprise kann ab Desktop Enterprise 2023 nicht mehr mit FileMaker Pro 17 (oder älter) ausgeführt werden, da FileMaker Pro 17 technisch veraltet ist, neue Funktionen und Betriebssysteme nicht mehr unterstützt und von Claris nicht mehr gepflegt wird.

LÖSUNG: Verwenden Sie eine neuere, für Desktop Enterprise geeignete Version von FileMaker Pro. Informationen zu den von Desktop Enterprise unterstützen FileMaker Pro-Versionen finden Sie jederzeit im Downloadbereich.

XoniC Webshop v2

XoniC v2 wird ab Desktop Enterprise 2023 nicht mehr unterstützt.

LÖSUNG: Aktualisieren Sie Ihren XoniC-Webshop auf v3 oder Version v4.

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FileMaker Pro 16

Desktop Enterprise kann ab Desktop Enterprise 2022 nicht mehr mit FileMaker Pro 16 (oder älter) ausgeführt werden, da FileMaker Pro 16 technisch veraltet ist, neue Funktionen und Betriebssysteme nicht mehr unterstützt und von Claris nicht mehr gepflegt wird.

LÖSUNG: Verwenden Sie eine neuere, für Desktop Enterprise geeignete Version von FileMaker Pro. Informationen zu den von Desktop Enterprise unterstützen FileMaker Pro-Versionen finden Sie jederzeit im Downloadbereich.

DIN A4-Einzeletiketten

Der Druck von Einzeletiketten auf DIN A4-Etikettenbögen sowie der Druck von Adressen auf Briefumschläge ist veraltet und wird ab Desktop Enterprise 2022 nicht mehr unterstützt. Serienetiketten können weiterhin auch auf DIN A4-Etikettenbögen gedruckt werden.

LÖSUNG: Verwenden Sie einen Dymo-Labeldrucker für Einzeltiketten.

Postalischer Landescode

Die Verwendung des postalischen Landescodes wird ab Desktop Enterprise 2022 aufgegeben, da dieser seit 2001 nicht mehr üblich ist (DIN 5008). Anstelle des postalischen Landescodes wird das Land über die vollständige Landesbezeichnung ausgewählt (die Verwendung des postalischen Landescodes vor PLZ und Land wurde entsprechend DIN 5000 bereits vor Jahren aufgegeben).

Rechnung / Lieferschein

Die Option zu Bezeichnung von alleinstehenden Rechnungen als "Rechnung / Lieferschein" wird ab Desktop Enterprise 2022 aufgegeben, da die Bezeichnung aufgrund der durch den Online-Handel immer weiter diversifizierten Versandwege und der dadurch notwendigen Verwendung von Lieferscheinen in der Praxis veraltet ist.

 

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FileMaker Pro - Peer to Peer

Claris hat angekündigt, mit einer der nächsten Version von FileMaker Pro, Peer to Peer-Netzwerke nicht mehr zu unterstützen. In einem Peer to Peer-Netzwerk wird FileMaker Pro bzw. FileMaker Pro Advanced anstelle von FileMaker Server als Hosting-Software eingesetzt. Die Abkündigung der Peer to Peer-Funktion bedeutet, dass für Netzwerke künftig FileMaker Server als Hosting-Software verwendet werden muss. Derzeit funktioniert Peer to Peer jedoch noch in allen Versionen von FileMaker Pro, einschließlich FileMaker Pro 19.

LÖSUNG: Stellen Sie Desktop Enterprise mit FileMaker Server bereit.

Symbolleiste

Die Symbolleiste wird ab 2022 nicht mehr unterstützt.

LÖSUNG: Funktionen, die in der Symbollleiste angeboten wurden, sind über Funktionstasten oder das Menü erreichbar.

Zahlung per Scheck

Die Zahlungsweise "Scheck" ist veraltet und wird ab 2022 nicht mehr unterstützt.

LÖSUNG: Verwenden Sie andere Zahlungsweisen.

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Claris stellt Entwicklung von FileMaker Runtime ein

Claris hat die Entwicklung von FileMaker Runtime mit Version 18.0.3 eingestellt. FileMaker Runtime ist eine in der Funktion reduzierte Version von FileMaker Pro, die zusammen mit Desktop Enterprise zu Testzwecken ausgeliefert wird. FileMaker Runtime 18.0.3 ist somit die letzte Version von FileMaker Runtime, die wir ausliefern können.

LÖSUNG: Führen Sie Desktop Enterprise auf neueren Betriebssystemen mit FileMaker Pro aus. Ausführliche Informationen zur Ausführung von Desktop Enterprise mit FileMaker Pro finden Sie in der Programmhilfe von Desktop Enterprise unter dem Stichwort "Ausführung mit FileMaker Pro".

Microsoft stellt Support für Windows 7 und Windows 8.1 ein

Microsoft stellt den Support für Windows 7 zum 14. Januar 2020 ein. Auch für Windows 8 bzw. Windows 8.1 wurde der reguläre Support von Microsoft bereits eingestellt. Desktop Enterprise wird deshalb ab Version 2020 nur noch für Windows 10 zur Verfügung stehen. Die Abkündigung der Unterstützung für Windows 7 oder Windows 8 bedeutet zwar nicht zwingend, dass Sie Desktop Enterprise nicht mehr unter Windows 7 oder Windows 8 ausführen können. Da wir jedoch künftige Versionen von Desktop Enterprise nicht mehr unter Windows 7 oder Windows 8 testen, können wir weder garantieren, dass es auf diesen Systemen keine Funktionsstörungen gibt, noch können wir bei technischen Problemen künftig Support für diese Systeme anbieten. Wir empfehlen Ihnen deshalb bis spätestens zum Erscheinen von Desktop Enterprise 2020 (also bis Ende 2019) auf Windows 10 (64 Bit) zu aktualisieren, falls Sie noch Windows 7 oder Windows 8 im Einsatz haben.

LÖSUNG: Verwenden Sie Windows 10.

Kassensystem (Point of Sale) - TSE

Der deutsche Gesetzgeber hat neue Regelungen zum Schutz gegen Manipulation von Kassensystemen (Point of Sale) eingeführt. Ab dem 1. Januar 2020 müssen elektronische Kassensysteme eine sogenannte technische Sicherheitseinrichtung sowie eine Zertifizierung vom BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) besitzen. Auch Barrechnungen sind von den neuen Vorgaben betroffen. Wir bedauern das Kassensystem und Barrechnungen nicht mehr unterstützen zu können, aber der deutsche Gesetzgeber hat die technische Hürden und Kosten leider so hoch gelegt, dass die Entwicklung eines den Vorschriften genügenden Systems nicht rentabel möglich ist.

Wichtig: Das Gesetz erlaubt, dass elektronische Aufzeichnungssysteme, die nach dem 25. November 2010 und vor dem 1. Januar 2020 angeschafft wurden, bis zum 31. Dezember 2022 weiter verwendet werden dürfen. Ab dem 1.1.2023 wird das Kassensystem endgültig eingestellt. Ihre bis dahin erfassten Kassenumsätze bleiben selbstverständlich auch über den 1.1.2023 hinaus zu Prüfungszwecken in Desktop Enterprise erhalten, zugänglich und auswertbar. Ab dem 1.1.2013 können jedoch keinen neuen Kassenvorgänge mehr angelegt werden.

LÖSUNG: Verwenden Sie ein Kassensystem mit technischer Sicherheitseinrichtung (TSE).

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Kassensystem Österreich

Die österreichische Registrierkassenpflicht schreibt vor, dass Kassensysteme zur Verhinderung von nachträglichen Manipulationen ab dem 1.1.2017 über eine Sicherheitseinrichtung verfügen müssen, die eine kryptografische Verarbeitung, verbunden mit einer Signaturerstellungseinheit ermöglicht. Aufgrund der Vorgaben durch den österreichischen Gesetzgeber können wir das Kassensystem von Desktop Enterprise ab dem 1.1.2017 in Österreich leider nicht mehr anbieten.

LÖSUNG: Verwenden Sie eine Registrierkasse mit entsprechender kryptografischer Verarbeitung und Signaturerstellungseinheit.

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